erstellt: Di., 13.12.22

„Mein Tag mit dem Weihnachtsmann“ (von Emilio Pratt-Johnson)

Es war Abend, alle waren am Schlafen. Außer ich. Ich konnte vor Aufregung einfach nicht einschlafen. Ich wollte mit meinen neuen Spielsachen spielen, die ich zu Heiligabend bekam.
Plötzlich hörte ich ein Geräusch. Das kam doch von draußen, oder? Ich verließ mein
Zimmer und schlich leise die Treppe runter. Als ich die Tür nach draußen öffnete, sah ich das Unmögliche: der Weihnachtsmann  stand  vor seinem Schlitten. Der Weihnachtsmann schrie: „Meine Rehe sind verschwunden.“ Ich fragte: „Hallo Herr Weihnachtsmann, was ist passiert?“ Er antwortete: „Mir sind die Rehe weg  gelaufen!“ „Aber warum?“, fragte ich. „Wegen des Sturmes“, antwortete der Weihnachtsmann. „Ich hab wegen des Sturmes die Kontrolle verloren und wir sind runter gefallen. Dann hatten die Rehe einen Schock bekommen und sind abgehauen.“  „Vielleicht können wir ja die Rehe suchen, wo sind sie denn lang gelaufen?“, fragte ich. Der Weihnachtsmann erwiderte: „ Sie liefen in Richtung Wald.“ Daraufhin sagte ich: „Ich habe eine Idee. Ich habe köstliche Plätzchen, vielleicht lockt sie ja der Duft an.“ Also gingen wir mit den Plätzchen in den Wald. Nach kurzer Zeit kamen die Rehe zurück und der Weihnachtsmann weinte fast vor Freude. Der Weihnachtsmann sagte: „Zur Belohnung darfst du mit mir die Geschenke verteilen. Komm mit mir nach England, dort bekommen die Kinder erst morgens, am 25.12., ihre Geschenke.“ Ich erwiderte: „ Au ja, dort wohnt meine Tante.“ Ich kam mit und sah sogar den Big Ben in London.

Ende, von Emilio Pratt-Johnson

erstellt: Di., 13.12.22

Mein Tag mit dem Weihnachtsmann (von Tammo Gilges)

Als ich nach Hause kam, habe ich auf den Weihnachtsmann gewartet. Am Nachmittag wollte ich rüber zu meinem Freund gehen, aber ich durfte nicht rüber wegen einem Schneesturm. Als der Weihnachtsmann nicht kam, war ich sehr traurig. Am nächsten Tag, als ich aufgestanden bin, habe ich ein leises Zischen gehört. Als ich in meinem Zimmer geguckt habe woher das Zischen kam, sah ich den Weihnachtsmann. Er sagte, ich wäre besonders, weil ich immer gute Ideen habe und er sagte auch, dass sein Schlitten feststeckt wegen dem Schneesturm. Er hätte kein einziges Geschenk verteilt. Dann haben wir uns rausgeschlichen, aber wir sind erst zum Carport gelaufen, weil da seine Rentiere standen. Ich bin das erste Mal auf einem Rentier geflogen. Als wir bei seinem Schlitten waren, sah ich den Schlitten in einem Baum hängen. Der Weihnachtsmann sagte, wegen dem Schneesturm wäre der Schlitten dort gelandet. Dann waren wir unten. Ich dachte, wie kriege ich den Schlitten nur da raus? Ich lief herum. Als ich einen Kranwagen sah, wusste ich, was zu tun ist. Ich bin mit dem Kranwagen zum Baum gefahren und habe den Schlitten rausgeholt. Der Weihnachtsmann war so glücklich, sein Schlitten war wieder unten und er flog weg. Als ich am Abend nach Hause kam, sah ich unter dem Weihnachtsbaum viele Geschenke und einen Brief in dem stand: Lieber Tammo, danke, dass du meinen Schlitten aus dem Baum geholt hast. Als Dank bist du jetzt mein bester Freund.

Von Tammo Gilges